Noch nie dagewesen – ein Escape Room im Schulkeller!

Ein perfekter Abschluss-
Schülersprecherinnen sprengen mit ihrem Escape Room alle Erwartungen.
Die diesjährigen Schülersprecherinnen Lea Knör, Lea Marie und Nina Janjusic ahnten seit dem Beginn des Schuljahres, dass sie weitaus mehr als „nur“ drei Schülersprecherinnen sind, und umbedingt etwas auf die Beine stellen müssen, was immer in Erinnerung bleibt.
Dass dieses Etwas so gut ankommen würde ahnte keiner.
Nach langem Absprachen und Überlegungen einigten sich die drei auf einen Escape Room für die Klassen 7 bis 9.
Kurz gesagt ist eine Escape Room ein oder mehrere Räume, in denen eine Gruppe mehrere versteckte Rätsel lösen muss, um raus zu kommen.
Meist gibt es auch eine Hintergrundgeschichte, wie z.B. einen Gefängnisausbruch, Mord oder Unfall.
Die Planung des Escape Rooms begann gegen Ende Januar und zog sich bis kurz vor die Durchführung.
Die Schülersprecherinnen investierten sehr viel Zeit in die Planung und führten diese selbst während der stressigen Prüfungsphase der zwei 10-Klässler-Schülersprecherinnen fort. Selbstverständlich übernahm die dritte Schülersprecherin aus Klasse 9 in dieser Zeit die hauptsächliche Planung, um die zwei anderen entlasten zu können.
Da der Escape Room der Schülersprecherinnen so viele Fächer wie möglich einbeziehen sollte, gingen die drei auf verschiedene Fachlehrer zu, die ihnen eine große Unterstützung boten.
In dem Escape Room handelt es sich um einen als Unfall „aufgeklärten“ Rache-Fall.
Die Gruppen kommen durch 4 Wohnräume, wie z.B. das Wohn- und Schlafzimmer, als auch durch einen Einführungs- und einen Feedbackraum. In diesen Wohnungsräumen muss die Gruppe einerseits herausfinden: wie, wodurch und warum der angesehene Wissenschaftler Doktor Elias Kronberg ums Leben gekommen ist. Andererseits muss die Gruppe auch viele Rätsel im Bezug auf verschiedene Fächer wie Chemie, Geschichte, Gemeinschaftskunde, Geografie, usw. lösen.
Lea, Lea Marie und Nina stellten im Vorfeld ihr Projekt in einer GLK (Gesamtlehrerkonferenz) vor, in der sie bereits vorab viel positive Rückmeldung und die Unterstützung des Kollegiums bekamen.
Der Aufbau des Escape Rooms begann am 17.07 und dauerte 2 Tage.
Die Gruppen konnten vom 21. bis 23.07 durch den Escape Room gehen.
Pro Tag gingen ca. 6 Gruppen durch diesen.
Und nachdem am Donnerstag, den 23.07, sogar die Presse vorort war und auch jeweils eine Gruppe von Lehrkräften, freiwillige 5.-Klässler und sogar der Elternbeirat, begann der Abbau schon am selben Tag und zog sich bis zum Freitagmorgen.
Um alles kurz zu fassen:
Es gibt Projekte, die erfolgreich sind. Und es gibt Projekte, die Spuren hinterlassen. Für die Schülersprecherinnen war der Escape Room genau das: der Beweis dafür, dass aus einer einzigen Idee etwas entstehen kann, das Menschen bewegt, verbindet und lange in Erinnerung bleibt. Hinter jedem Rätsel steckten unzählige Stunden, kreative Ideen und vor allem ganz viel Herzblut. So endet nicht nur ein erfolgreiches Projekt, sondern ein gemeinsames Kapitel, das sie mit Stolz in Erinnerung behalten werden. Einen passenderen Abschluss ihrer gemeinsamen Zeit als Schülersprecherinnen hätten sie sich wohl kaum wünschen können.
Text: Nina Janjusic
